Archive for the 'Technik' Category

Volunteers für re:publica 13 gesucht!

Mit dem Motto IN/SIDE/OUT wird am 6-8 Mai 2013 in Station Berlin die diesjährige re:publica stattfinden. Unter den Speakers sind diesmal auch Aktivisten aus der akademischen Welt dabei, mit den Themen wie Digitaldarwinismus (Wieso simulieren E-Books das Blättern von Papier?), Gute MOOCs – böse MOOCs? (Openness als Killerkriterium!) und natürlich eine Menge Data (Open Data – und was hat das mit mir zu tun?, Data in Concert: A sonification party you can dance to, Faszination Grundlagenforschung – Das Higgs, Big Data und die Teilchenphysik).
Für all dies werden noch Helfer gesucht:

In diesem Jahr gilt folgender Deal: du übernimmst eine Schicht von 8 Stunden vor, während oder nach der Veranstaltung und kannst die re:publica mindestens zwei Tage kostenfrei besuchen. An den Tagen, an denen du im Einsatz bist, ist für kostenlose Verpflegung gesorgt. Und als Teammitglied der re:publica bekommst du auch das offizielle re:publica 2013 T-Shirt.

Mehr Infos & Anmeldung direkt bei re:publica.

Better tools. More data. Bigger Fun. Open Data Day Hackathon in Berlin

The 2013 Open Data Day Hackathon is coming February 23rd.
The last year has seen open data continue to gain traction around the world with new open data catalogs launched in Europe, North America and Africa and more data than ever available from organizations like the World Bank. Let’s see what interesting things we can do with it.

What is this?

It’s a gathering of citizens in cities around the world to write applications, liberate data, create visualizations and publish analyses using open public data to show support for and encourage the adoption open data policies by the world’s local, regional and national governments.

Who is this event for?

Everyone / Developers / Designers / Statisticians / Citizens … Librarians!

I heard you folks like books and eat catalogs of data for breakfast. You beautiful people are going to scour the earth for interesting data, help the rest of us figure out what’s important, and generally be useful.

Wann & wo?
Samstag, 23.02.2013, 13–21h
In den Räumen der Zeit ONLINE (Nähe Anhalter Bahnhof)

Mehr Infos & Anmeldung
Bei Open Knowledge Foundation Deutschland

SHK am IBI gesucht!

Für besonders technikaffine Studierende kommt jetzt die große Chance: Noch bis Freitag den 07.12.2012 könnt ihr euch für die Betreuung des Online- und E-Learning-Auftritts des Fernstudiengangs des IBI bewerben. Beginn der auf 40 Stunden im Monat angelegten Stelle ist der 01. Januar 2013. Gefordert werden neben Erfahrungen im Umgang mit Content-Management-Systemen und E-Learning-Umgebungen auch der Abschluss von mindestens zwei Semesters Studium. Weitere Infos und Anforderungen können der Stellenanzeige entnommen werden.

Konrad Zuse Internet Archive Relaunch Event (30.8.)

Am 30.8.12 wird von 11.00 bis 15.30 Uhr Konrad Zuse im Rahmen des Konrad Zuse Internet Archive Relaunch Events als Computerpionier vorgestellt. Zum Programm geht es hier. Die Veranstaltung findet am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin, Takustraße 7, 14195 Berlin im Seminarraum statt (Raumplan). Der
Eintritt ist frei.

Studentische Hilfskraft am Deutschen Textarchiv

Das Deutsche Textarchiv ist  DFG-gefördertes Projekt an der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, das es “sich zum Ziel gesetzt [hat], einen disziplinübergreifenden Kernbestand deutschsprachiger Texte aus der Zeit von ca. 1650 bis 1900 nach den Erstausgaben zu digitalisieren und als linguistisch annotiertes Volltextkorpus im Internet bereitzustellen”. (http://www.deutschestextarchiv.de)

Dort wird zum 1. September 2012 eine studentische Mitarbeiterin oder ein studentischer Mitarbeiter gesucht, die/der bei der Optimierung des internen Workflows mithelfen soll, kleinere Programmieraufgaben übernehmen kann und beim Aufbau einer zentralen, DTA-weiten Datenbank für Metadaten mithelfen will.

Affinitität zur Software-Entwicklung wird vorausgesetzt, d.h. die Kandidatin oder der Kandidat sollte in einer Skriptsprache Erfahrung haben  (z.B. Perl, Python, Ruby), mit XML umgehen können und Versionsmanagementtools wie Git und Subversion kennen – oder bereit sein, sich die Voraussetzungen anzueignen.

Die technische Ausrichtung sollte niemanden (und niefrauden) abhalten, sich zu bewerben, an Unterstützung, Freiraum und Zeit, sich in neue Technologien einzuarbeiten und eigene Ideen einzubringen, mangelt es nicht, das Team ist jung, motiviert, kompetent und nett.

Wer fragen hat, darf sich gerne an den derzeitigen Stelleninhaber (den Autor dieses Beitrags) wenden, der die Stelle nur wärmstens empfehlen kann und in der Zeit beim DTA viel gelernt und dabei großen Spaß hatte.

Die Ausschreibung als PDF: DTA-Ausschreibung_SHK_20120901

Bewerbungsschluss ist der 15. August 2012.

Nur Mut, bewerbt euch!

Projekt zu Podcast und OA-Lizensen am IBI sucht SHK!

Für ein neues Projekt am IBI, das sich mit (Open Access-) Lizenzen beschäftigt und dabei seinen Focus auf Podcasts, Moodle, Youtube etc. legt, wird derzeit eine Studentische Hilfskraft gesucht. Gefordert werden neben zwei Semestern Studium auch Kenntnisse in der Recherche von Fachdatenbanken und Interesse an modernen Medienformaten im Wissenschaftssektor. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 30.05.12, soll aber eventuell verlängert werden. Genauere Details findet ihr wie immer in der Stellenausschreibung.

Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik sucht Beschäftigte(n) in Teilzeit für Kommunikationsplattform

Das Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik sucht derzeit eine(n) Beschäftigte(n) für eine (1/2) Teilzeitbeschäftigung auf Basis E 13 TV-L HU  befristet für zwei Jahre.

Aufgabengebiet
Inhaltliche Konzeption, Aufbau und Betreuung einer Kommunikationsplattform für die Koordinierungsstelle für wiss. Universitätssammlungen in Deutschland; Erstellung eigener wiss. Beiträge; Koordinierung der technischen Umsetzung; Betreuung und Administration der nutzergenerierten Inhalte (Stellenausschreibung)
Erforderlich sind ein Abschluss im Bibliothekswissenschaftlichen Bereich oder ähnlichen Fachgebieten, sowie Kenntnisse in Wissenschaftskommunikation und Web 2.0 Anwendungen (z.B.: Wikis, Blogs etc.)
Genauere Details könnt ihr der Stellenausschreibung entnehmen. Bewerbungen sind noch bis zum 08.06.2012 möglich.

SHK 30 Std./Mon. an der UdK-Bibliothek / Systemadministration

An der Universität der Künste ist ab dem 1.8.2012 eine Stelle als studentische Hilfskraft im Bereich Systemadministration zu besetzen. In 30 Stunden / Monat bekommst du die Möglichkeit, deine technischen Skills zu erweitern und bei der Betreuung eines Systems (das Discovery System Primo von ExLibris) zu helfen, das wohl auf absehbare Zeit in der Bibliothekswelt gefragt sein wird. Selbständiges Arbeiten ist erlaubt und gewünscht, du wirst dabei aber nicht allein gelassen mit deinen Aufgaben, sondern eng mit den sehr netten festen Mitarbeiterinnen zusammenarbeiten…

Neugierig? Schau dir das Wissensportal der Künste genauer an.

Vorausgesetzt werden gute Programmierkenntnisse in JQuery, JavaScript, HTML und CSS und Erfahrung im Umgang mit UNIX. Außerdem musst du das 2. Hochschulsemester absolviert haben, um eingestellt werden zu können.

Hört sich spannend an? Dann schreib eine formlose Bewerbung mit Lebenslauf bis zum 28.05.2012 an gabriele.sischke@udk-berlin.de oder Universitätsbibliothek der UdK Berlin, Postfach 120544, 10595 Berlin.

Du hast noch weitere Fragen zu der Stelle? Keine Scheu, frag nach: per Mail an gabriele.sischke@udk-berlin.de oder telefonisch unter 030 314 76475.

Hier gibt es noch den kompletten Ausschreibungstext (PDF).

How big is big?

Zwei Artikel zu Amazon:

How Big is Amazon’s Cloud? und

  • Amazon’s Secretive Cloud ….
  • Amazon’s cloud computing infrastructure is growing so fast that it’s silently becoming a core piece of the internet.

    1/3 of all users every day [visit a site based on Amazon's infrastructure]

    (via /.)

    Studentische(r) Mitarbeiter(in) – IBI Forschungsprojekt

    Das am IBI beheimatete Forschungsprojekt Measuring Diversity of Research hat eine Stelle ausgeschrieben. (Ein Stueck runterscrollen)
    Das Team steht Ihnen bei Fragen gern zur Verfuegung. Bitte bewerben Sie sich bis 21.01.2012 unter Angabe der Kennziffer 61/11 bei Frank Havemann. Viel Erfolg!

    Bibliotheksautomatisierung, Technologie

    Die Slashdot Crowd wurde gefragt und diskutiert nun Technologie fuer die Bibliotheksautomation. Einige bekanntere Systeme werden genannt und kurz angerissen und ein Verweis auf Code4Lib fehlt auch nicht.

    technology for criminal activity

    Der Gruender der schwedischen Piratenpartei zeigt die schwierige Lage der Urheberrechtsindustrie auf, die im Laufe der letzten 100 Jahre einige lebensbedrohliche Technologiewandel zu erdulden hatte.
    The Copyright Industry – A Century Of Deceit

    Zuviel Gold in diesem Artikel fuer einen Blockquote…

    Stellenangebot? Rachsuechtige(r) Bibliothekar(in)

    … oder warum es sich lohnen kann, LIS zu studieren:

    In an anonymous industrial park in Virginia, in an unassuming brick building, the CIA is following tweets – up to 5 million a day. At the agency’s Open Source Center, a team known affectionately as the “vengeful librarians” also pores over Facebook, newspapers, TV news channels, local radio stations, Internet chat rooms – anything overseas that anyone can access and contribute to openly.

    The most successful analysts, Naquin said, are something like the heroine of the crime novel “The Girl With the Dragon Tattoo,” a quirky, irreverent computer hacker who “knows how to find stuff other people don’t know exists.”

    Those with a masters’ degree in library science and multiple languages, [...] “make a powerful open source officer,”

    The center is also in the process of comparing its social media results with the track record of polling organizations, trying to see which produces more accurate results

    Der Artikel und ein Interview, wo auch der Begriff “Ninja Librarians” faellt.

    Kurzlebig. Bit.ly erforscht die Halbwertzeiten seiner Links.

    Über den Bits-Blog der New York Times erreichen uns heute ein paar schöne Zahlen aus der Schnelllebigkeit digitaler Kommunikationsumwelten. Und eigentlich hätten sie uns die auf den 07.09. datierte Meldung zur Halbwertzeit von Links spätestens gestern (mit Zeitverschiebung heute morgen) auffallen müssen, aber mitunter ist es ja auch erhellend, etwas asynchron zu lesen und zu melden – was dann freilich die Lebensdauer von Links verlängern könnte.

    Der Link-Shorten-Dienst Bit.ly hat jedenfalls aus seinem Datenbestand 1000 populäre Links auf die Nutzung über die Zeit hin ausgewertet (Mason, Hilary (06.09.2011) You just shared a link. How long will people pay attention? In: bitly blog. http://bit.ly/oUBGNQ). Dabei kam heraus, dass die Zeitspanne, in der ein Link angeklickt wird, bei Nachrichten kürzer ist, als es dauert, dieses Blogposting zu schreiben. Die – wie ein Kommentator aus dem Publikum anmerkt methodisch nur als Tendenz gemessene – Halbwertzeit liegt bei fünf Minuten. Bei Twitter werden ihm im Schnitt immerhin 2,8 Stunden, bei Facebook 3.2 Stunden, bei über E-Mail verschickten Verknüpfungen 3,4 Stunden gegönnt. Und bei YouTube fast ein Arbeitstag: 7,4 Stunden.

    Bei Nachrichten ist übrigens klar, woraus sich die knappe Spannen ergibt: Neue Nachrichten drängen nach und verdrängen die alten aus dem Wahrnehmungshorizont der Nutzer. Nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung wäre es interessant, zu untersuchen, inwiefern verschiedenen Präsentations-Modi unterschiedliche Ergebnisse nach sich ziehen. Hier stehen die aktualisierte Anzeige von prominenten Links über Facebooks “Top News” gegen Twitters “Re-Tweets”. Dies schlägt die Brücke zurück zu bit.ly, wo man eher an die Relevanz des Inhalts glaubt:

    “This leads us to believe that the lifespan of your link is connected more to what content it points to than on where you post it: on the social web it’s all about what you share, not where you share it!”

    Ein Inhalt, der im Gespräch bleibt, lebt eben länger. Und der Link darauf ebenfalls.

    Die Zusammenfassung bei bits.blogs.nytimes.com:  The Lifespan of a Link.

    Google, was geht? Das Scenario Magazine berichtet aus dem Beta Lab.

    Thomas Geuken, Psychologe vom Copenhagen Institute for Future Studies, das thematisch zwangsläufig vieles erforscht, was auch die Bibliotheks- und Informationswissenschaft umtreibt, fuhr für das institutseigene Scenario Magazine ins New Yorker Beta Lab Googles und hat dabei ein an Einblicken reiches Interview mit der im Unternehmen für Forschung und Entwicklung verantwortlichen Corinna Cortes geführt. Continue reading ‘Google, was geht? Das Scenario Magazine berichtet aus dem Beta Lab.’

    Small World Experiment

    Ich hatte ja hier schonmal auf den Film Six Degrees of Separation hingewiesen. Jetzt testet Yahoo Research das an Facebook Daten. ZDnet berichtet.

    Rockende Knochen

    Eine schoene Geschichte um illegale Musik auf Flexidiscs aus Roentgenaufnahmen. Ja, richtig gelesen. Der Untergrund suchte nach Verbreitungsmethoden und dieses Material wurde ihnen foermlich nachgeworfen. Langzeitarchivierung bzw. -nutzung steht bei dieser Plastemischung ausser Frage aber das Arbeitslager war wohl das groessere Problem, wenn man damit erwischt wurde …
    Die hier verbreiteten “Toenenden Ansichtskarten” haben zwar kaum musikalischen Wert aber huebsch anzusehen sind manche auch …

    Informationswissenschaft ?

    Ben hat ja kuerzlich mit der Drehscheibe Diskurs und im BBK einen kleinen Diskussionsraum aufgespannt, worum es in der Disziplin gehen koennte. Mir kommen manchmal z. B. die folgenden Sachen in den Sinn:

    When Astronomy Met Computer Science koennte auch heissen: … Met Information Science, denn “producing 30 terabytes of data nightly” klingt doch wie eine Herausforderung fuer einen Informationswissenschaftler?!

    “It’s not just data volume. It’s also the quality and complexity. [...] A major sky survey might detect millions or even billions of objects, and for each object we might measure thousands of attributes in a thousand dimensions. You can get a data-mining package off the shelf, but if you want to deal with a billion data vectors in a thousand dimensions, you’re out of luck even if you own the world’s biggest supercomputer. The challenge is to develop a new scientific methodology for the 21st century.

    Aber nehmen die Informatiker den Informationswissenschaftlern hier etwa wieder die Butter vom Brot?

    The backbone of that methodology is the data-crunching technique known as informatics. It has already transformed medicine, [...] The basic idea is to use computers to extract meaning from raw data too complex for the human brain to comprehend. Algorithms can scour terabytes of data in seconds, highlighting patterns and anomalies, visualizing key information, and even “learning” on the job.

    Continue reading ‘Informationswissenschaft ?’

    Datenvisualisierung

    Ein paar Anregungen bei: http://visual.ly/#gc_filter

    Auch immer interessant: http://www.informationisbeautiful.net/

    Ein Buch: Visualisierung komplexer Strukturen:
    Grundlagen der Darstellung mehrdimensionaler Netzwerke

    Und natuerlich R mit seinen umfangreichen Moeglichkeiten.

    Weitere Hinweise bitte in den Kommentaren hinterlassen.

    Internet und Gesellschaft

    wird jetzt in einem von Google anschubfinanzierten Institut erforscht. Die Meinungen dazu gehen auseinander. Ende Oktober soll es losgehen. Webometrie haette ich ja auch als Forschungsgegenstand erwartet, ist aber vielleicht nicht gesellschaftsrelevant ; )
    Siehe auch: Google in Berlin

    Academic Publisher Steps Up Efforts to Stop Piracy of Its Online Products

    “There are reseller Web sites in China where we’ve purchased access to our own products for pennies on the dollar,”

    sell SciFinder access, giving buyers hacked user names and passwords and instructions on how to remotely log in to a college Web site so that they appear to be on the campus

    Most hackers, to be clear, are not after the latest scientific journals when they steal college users’ names and passwords: In many cases, they use the information to send spam e-mails from college accounts, according to campus security officials. But considering the high price of online journal access, and the usefulness of some of the information to industry, some security experts say it is only natural that at least a few clever hackers try selling pirate access to scholarly databases.

    Some recent technical changes [...] could make such hacking more difficult. Unfortunately, the changes make legitimate academic use more difficult as well.

    Link zum Artikel und noch ein aelterer Artikel aus derselben Quelle.

    Zuverlaessige Langzeitarchivierung: 24.+25. Juni

    Unter diesem Titel findet morgen und uebermorgen eine Tagung statt. Neben Wolfgang Coy und anderen tragen unsere Professoren Seadle und Gradmann ebenfalls vor.

    Die Informationsgesellschaft wird auf einer technischen Infrastruktur aufgebaut, die nicht ohne Risiken ist und deren Risiken sich nicht auf die organisatorischen Lecks des nachlässigen Umgangs mit schutzwürdigen Daten gegenüber äußerlichen Angriffen beschränken. Viele Fehlerursachen liegen tiefer in der technischen Infrastruktur. Trotz intensiver Maßnahmen lassen sich solche technischen Fehler nicht ausschließen. Langfristige Lagerung und Archivierung digitaler Daten und Artefakte, darunter auch multimediale, programmierte, interaktive Artefakte zählt zu den großen Herausforderungen an die Zuverlässigkeit der informatischen Technik. Der Workshop wird sich mit diesen Teilaspekten, insbesondere der Langzeitarchivierung, der Speichertechnik, der Datenorganisation und der Notation von geeigneten Metadaten befassen.

    Wem das zu trocken klingt, es geht auch um Computerspiele und es gibt eine Fuehrung im Museum fuer selbige : )

    Es wird um Anmeldung unter: loebel (at) informatik.hu-berlin.de gebeten.

    Ort: Berlin-Friedrichshain Google Maps.

    BBS – The Documentary

    Als Hintergrund fuer manch technisch orientierte Veranstaltung am Institut: Eine sehr lehrreiche Dokumentation ueber Bulletin Board Systems, die in Teilen bei Google Video oder auch im Internet Archive verfuegbar ist. Es werden unter anderem Handshakes besprochen, die ‘Juhu’ sagen, Fidonet und OPUS werden behandelt und auch in Bezug auf Umgehung von Zensur erwaehnt. (Siehe auch: Fidonet & Egypt Revolution) Das Problem der zentralen Autoritaet ueber die Zulassung von Knoten im Netz wird diskutiert. Der Unterschied zwischen ‘Hacker’ und ‘Cracker’ wird ausgefuehrt, Programmierer erhalten Fan-Mail (!), DJs spielen Songs, die im BBS chat gewuenscht wurden … Open Source, Shareware, ARPAnet, Teletype, Flame Wars, Assembler, Reverse Engineering, Huffman Kodierung, ZIP, ARC, und und und … Copyright infringement wird behandelt und schoene ANSI Art z. B. von ACiD, iCE und anderen gezeigt. Und es gibt Unicorns : )

    Twittern, ein Leben im Meer. Neues aus der Yahoo!-betriebenen Netzwerkforschung

    Der Mittwoch ist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bekanntlich Wissenschaftstag. Ihre heutige Sektion “Geisteswissenschaft” entdeckt das Maritime in Shakespeare, Lücken in der Frage nach einer generativen Universalgrammatik, wenig Neues auf einer Konferenz zur Mythenforschung, DaD’Annunzio, Constance de Salm zwischen französischen und deutschen Salonsesseln, Folter und Musik und im kleinsten der Beiträge Neues aus der Twitterforschung. Jürgen Kaube referiert also auf Seite N4 unter der Überschrift “Massenpersönlich” die Ergebnisse der Untersuchung Who Says What to Whom on Twitter (Volltext über diese Seite der Yahoo!-Forschungsgruppe) von Shaomei Wu, Jake M. Hofman, Winter E. Mason und Duncan J. Watts. Continue reading ‘Twittern, ein Leben im Meer. Neues aus der Yahoo!-betriebenen Netzwerkforschung’

    Science Fiction Timeline of Inventions

    Viele Sci-Fi Buecher und Comics haben sich ueber die Jahre in den Regalen angesammelt und berichten von einer Zeit, die die Wissenschaft erst noch erobern musste. Hier gibt es eine Auflistung interessanter “Erfindungen”, wobei mich der Robot Librarian Filer etwas an ‘Hase’ und ‘Igel’ in Adlershof erinnerten.

    (via crackajack.de)