Journal: Information World Review – the independent voice for information professionals
Bei einem Weiterbildungsaufenthalt im Londoner Ovid Office ist mir die o. g. Zeitschrift positiv aufgefallen. Die Ausgabe March 2006 Issue 222 hat mich mit folgenden Inhalten überrascht:
Neuigkeiten aus dem Informationsmarkt: IBM information management, evidence based medicine, elektronische Patientenakte, Probleme mit DRM in Sammlungen, OAI promotion, ISI Web of Knowledge Nutzung, Google mini search engine, Personalfluktuation bei großen Informationsdienstleistern, …
Meinungen: Digital Preservation, Situation auf dem Informationsmarkt, Bedeutung von Mashups für Bibliotheken,
Artikeln: “What is Library 2.0″, …
Tests: Wissensmanagement-Tools (BrainMine, BrainStorm, MS OneNote, MindManager, MindGenius)
Übersicht: Electronic document and records management systems
Software-Test: Quosa
Die Inhalte sind naturbedingt etwas UK-lastig. Werbung wurde von Ovid, Thomson, APA, Wiley, Nature, Swets, … und Kongressen geschaltet. Ein Jahresabo kostet 57 GBP und für Studenten weniger als die Hälfte. Sollte hier jemand noch mehr Informationen haben wäre ich an Kommentaren interessiert.
Link
Ein wissenschaftliches Journal ist es jedenfalls nicht.
Eher ein Informationsblatt zum Blättern. Siehe Titel der Beiträge …
Ich glaube es lohnt sich eher D-Lib, Ariadne und die üblichen LIS-Journals zu lesen.
Sicher ist die IWR nicht wissenschaftlich, aber was die Entwicklungen in Informationstechnik und -praxis angeht, liegt man doch zeitlich näher an den Geschehnissen. Einen Vergleich mit D-LIB, Ariadne etc. finde ich nicht unbedingt angebracht. Es ist auch überhaupt nicht als Substitut dieser gedacht oder zu empfehlen, sondern in erster Linie als ergänzender Einblick in die Welt derer, die konkret mit Informationsdienstleistungen ihr Geld verdienen. Ich persönlich jedenfalls lese auch da gern mal hinein (neben den üblichen LIS-Journals..)
Was liest du eigentlich nicht, Ben?