Digital Humanities – Wissenschaften vom Verstehen

Die am 01. / 02. April stattfindende Jahrestagung der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung e.V. widmet sich dem digitalen Geisteswissenschaften. Zwölf Vortragende werden einen Überblick über den Stand der Digital Humanities in Deutschland vermitteln. Außerdem ist es Ziel der Tagung, ein deutschlandweites gemeinsames Vorgehen auf dem Gebiet der Digital Humanities zu koordinieren.

Veranstaltungsort:
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
- Raum 208 -
Dorotheenstr. 26
10117 Berlin

Programm:

Freitag, 01.04. 13:00h – 15:10h

  • Stefan Gradmann (Berlin)
    Begrüßung und Einführung
  • Gerhard Lauer (Göttingen)
    Die Erkenntnis der Engel im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit. Anmerkungen zu den anderen Geisteswissenschaften
  • Werner Wegstein (Würzburg)
    Digitale Linguistik im Spannungsfeld von Wechselwirkungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften: ein Arbeitsbericht über ‘Varianz’
  • Felix Sasaki (DFKI / FH Potsdam)
    Mehrsprachigkeit in den Geisteswissenschaften: zwischen Interoperabilität und Forschung
  • 15:40h – 17:40h

  • Laurent Romary (INRIA / Berlin)
    Modelling lexical structures with the TEI guidelines
  • Hans-Walter Gabler (München)
    Die digitale Edition als Forschungswerkzeug und Forschungsumgebung
  • Jan Christoph Meister (Hamburg)
    Von der Computerphilologie zur Digital Philology: von der technologischen zur methodologischen Perspektive auf unsere Praxis
  • Samstag, 02.04. 09:00h – 11:00h

  • Andrea Rapp (Darmstadt)
    Virtuelles Skriptorium St. Matthias: Die virtuelle Rekonstruktion einer mittelalterlichen Bibliothek als Modellfall für die Digital Humanties
  • Christian Wolff (Regensburg)
    Interfaces: Menschen und Digitale Geisteswissenschaften
  • Patrick Sahle (Köln)
    Digital Humanities: Studieren!
  • 11:30h – 13:30h

  • Wolfgang Coy (Berlin)
    … und die Informatik!?
  • Christian Kassung (Berlin)
    Une physique du monde. Datenverarbeitung im 19. Jahrhundert
  • Stefan Gradmann (Berlin)
    Sinn und Unsinn der Rede von den Digital Humanities
  • ___
    Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    4 Responses to “Digital Humanities – Wissenschaften vom Verstehen”


    1. 1mbrt

      Klingt sehr interessant … gibt es auch die Möglichkeit sich irgendwo zu registrieren oder kann man einfach so vorbei schauen oder ist das Ganze eine geschlossene Gesellschaft?

    2. 2Anja

      Das ist eine öffentliche Veranstaltung. Sie können / du kannst einfach vorbeischauen. Willkommen!

    3. Leider kann ich an der Tagung nicht teilnehmen. Ich interessiere mich aber vor allem für den Vortrag von Hans-Walter Gabler: Die digitale Edition als Forschungswerkzeug und Forschungsumgebung. Wird der Vortrag veröffentlicht oder besteht die Möglichkeit, das Manuskript zun erhalten?
      VG S.F.

    4. 4Anja

      Eine Veröffentlichung der Vorträge ist geplant. Vermutlich werden sie als Jahrbuch der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung erscheinen, siehe http://www.wissenschaftsforschung.de/
      Sobald Materialien online verfügbar sind, werde ich auch hier eine Mitteilung anfügen.
      Viele Grüße,
      Anja Eisemann

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