IBI-Weblog » Florian Illies http://weblog.ib.hu-berlin.de Weblog am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin Wed, 28 Jun 2017 08:24:09 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.0.4 Florian Illies zum Verlust der Serendipity, im Antiquariat bzw. der ZEIT http://weblog.ib.hu-berlin.de/p=5695/index.html http://weblog.ib.hu-berlin.de/p=5695/index.html#comments Thu, 15 May 2008 10:42:30 +0000 Ben http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=5695 Da kann man ja lange suchen: Der Zeit liegt ein Sonderheft bei, das zu erklären versucht, wie das Internet unsere Kultur verändert. Online hat das Sonderheft aber keine Spuren hinterlassen. (perlentaucher.de) Ich werde es mir natürlich jetzt auch nicht mehr kaufen, denn Börsenblatt Online erweist sich als Referatedienst und lässt uns wissen, dass sich Florian [...]]]>

Da kann man ja lange suchen:

Der Zeit liegt ein Sonderheft bei, das zu erklären versucht, wie das Internet unsere Kultur verändert. Online hat das Sonderheft aber keine Spuren hinterlassen. (perlentaucher.de)

Ich werde es mir natürlich jetzt auch nicht mehr kaufen, denn Börsenblatt Online erweist sich als Referatedienst und lässt uns wissen, dass sich Florian Illies als Freund der (Antiquariats-)Serendipity zeigt:

In Sekundenbruchteilen findet man nun dank den deutschlandweit digitalisierten Beständen jede längst vergriffene Erstausgabe auf der Homepage irgendeines kleinen Antiquariates in der Provinz und meist darf man sich zwischen fünf verschiedenen Angeboten auch noch das günstigste aussuchen. Doch, das ist die Lehre der Moderne, kein Gewinn ohne Verlust: Natürlich bedroht das die Tätigkeit (und das Wort) des ‘Stöberns’, das Finden von Büchern, die man nicht gesucht hat, von denen man noch nicht einmal wusste, dass es sie gab.“

Allerdings gibt es bei großen Online-Buchhändlern entsprechende Empfehlungselemente, die dem entgegen wirken. Und auch in den Antiquariats-Themenlisten lässt sich – so die Erfahrung – prima blättern und mehr erstöbern, als man kaufen und/oder daheim aufstellen kann. Es ist eben nur eine etwas sterilere Variante, als sich durch die Regalschluchten eines Ladengeschäftes zu graben. Die Parallele liegt zur Bibliothek liegt natürlich auf der Hand und im Unterschied zwischen OPAC und Freihandaufstellung. Der Verlust der Serendipity und entsprechend Kompensationsversuche mit Empfehlungssystemen sind dort allerdings schon länger ein Thema. Was nicht heißt, dass dem Regalbrowsing schon eine gleichwertige Entsprechung für die Digitalen Bibliotheken dieser Welt entgegengesetzt wurde….

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