20:34 - Mittwoch, 18. Januar 2012:
Elke
Wir gratulieren ganz herzlich Kathi Woitas, die für das Institut jetzt bereits zum fünften Mal den VFI-Förderpreis nach Berlin geholt hat. Sie wird ausgzeichnet für Ihre Arbeit zum Thema “Bibliografische Daten, Normdaten und Metadaten im Semantic Web: Konzepte der Bibliografischen Kontrolle im Wandel.” Die Kommission schreibt dazu:
“Eine souveräne Analyse, die hinsichtlich ihres Aufbaus und Konzeptes, sowie der Detailliertheit und Qualität der Zusammenschau besonders besticht.”
14:30 - Mittwoch, 11. Januar 2012:
Alexander Struck
Das am IBI beheimatete Forschungsprojekt Measuring Diversity of Research hat eine Stelle ausgeschrieben. (Ein Stueck runterscrollen)
Das Team steht Ihnen bei Fragen gern zur Verfuegung. Bitte bewerben Sie sich bis 21.01.2012 unter Angabe der Kennziffer 61/11 bei Frank Havemann. Viel Erfolg!
8:01 - Samstag, 7. Januar 2012:
tirukes
Der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) sucht kurzfristig eine/n studentische/n Mitarbeiter/in mit fortgeschrittenem Informatik-/Mathematik-Studium, Kenntnissen in Programmierung, Internettechnologien und Datenbanken und Interesse an Fragen zu Informationsmanagements, elektronischen Publizierens und Suchmaschinentechnologien für die Mitarbeit in der IT-Projektentwicklung (Vertrag 18 Monate, 60h/Monat, Tarif Berliner Hochschulen).
Link (Kennziffer: SH 15/11, Bewerbungsfrist endet am 31.01.2012)
Bewerbungen bitte senden an:
Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB)
Verwaltung
Takustraße 7
14195 Berlin.
Ansprechpartner für Fragen sind Herr Lohrum (030-84185-197, lohrum@zib.de) oder Frau Lill (030-84185-287, lill@zib.de).
14:22 - Donnerstag, 5. Januar 2012:
Alexander Struck
Die Slashdot Crowd wurde gefragt und diskutiert nun Technologie fuer die Bibliotheksautomation. Einige bekanntere Systeme werden genannt und kurz angerissen und ein Verweis auf Code4Lib fehlt auch nicht.
18:19 - Mittwoch, 4. Januar 2012:
Ben
Wer heute das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung aufschlug, hat es vielleicht bemerkt: Mark Greif, laut SZ „einer der wichtigsten jüngeren Essayisten Amerikas“ hat seinem doppelspaltigen Artikel über die Occupy-Bewegung ein kleines wunderbares Loblieb auf die öffentliche Bibliothek als Institution und Symbol des Gemeinsinns eingeschriebem. (Mark Greif: Eine uralte Sehnsucht. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 3/04.01.2012, S. 11) Ein bedrohtes Symbol übrigens, wie die polizeiliche Aussonderungs- und Auflösungsaktion an der Occupy-Bibliothek im Zuccotti Park nur noch einmal mit dem Vorschlaghammer vorführte. Continue reading ‘Occupy und Bibliotheken. Zu einem Beitrag Mark Greifs in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.’
22:33 - Mittwoch, 14. Dezember 2011:
Ben
Angesichts der Grundsätzlichkeit des Themas war das mediale Echo zur Tagung „Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Stellenwert – Förderung – Zukunftsperspektiven“ vom letzten Freitag sogar vergleichsweise zurückhaltend. Immerhin widmete die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe dem ausgesprochen gut besetzten und besuchten Zusammentreffen in Bonn addiert in etwa drei Spalten Text als Rahmung einer übergroß gedruckte Fotografie (dieser hier) der Thomas Burgh Library des Trinity College in Dublin, die so wie ein trotziges Gegenbild zur digitalen Verflüssigung geisteswissenschaftlich relevanter Materialien (z.B. Bibliotheksbestände) anmutet. Der von Eleganz triefende visuelle Bibliotheksfels in der Zeitung passt denn auch ganz gut zum Bericht Thomas Thiels, dem das Thema insgesamt recht wenig Stil zu besitzen scheint.
Zum Ausdruck kommt dies beispielsweise in dem schönen Wort “Funktionslyrik”, der Gegengattung zur “Antragsprosa” (vgl. diesen FAZ-Artikel vom 30.11.2011), mit der sie jedoch semantisch auf einer Zeile liegt. Dass von der Tagung nicht viel mehr als ein Einpendeln der Richtung zu erwarten war (und diese Erwartung also weitgehend erfüllt wurde) zeigen auch informell kommunizierte Besuchereindrücke. Thomas Thiel fasst es für die Druckseite so: Continue reading ‘Die Bibliothekswissenschaft als Zentaurenstall? Warum das Fach den Digital Humanities besonders nahesteht.’
14:02 - Montag, 12. Dezember 2011:
Ben
Es ist (aus verschiedenen Gründen und leider) nicht mehr oft der Fall, dass sich im IBI-Weblog noch inhaltliche Debatten entfalten – so selten, dass sogar der Direktlink von der umgestalteten Homepage des Instituts verschwunden ist. Ein Beitrag von Alexander Struck deutete allerdings jüngst wieder einmal an, wie Themendiskussionen in Weblogs entstehen können und da das Thema Berufsethik bzw. ebenso die Frage nach der politischen Positionierung von Bibliothekaren und Infomationsspezialisten jedes Fachbewusstsein permanent begleiten sollte, möchte ich sie aus dem Kommentar-Thread noch einmal herausheben und zugleich auf einen anderen Beitrag zum Thema hinweisen. Continue reading ‘Wieviel Ethik braucht das Fach? Zu einer möglichen Diskussion.’
13:09 - Freitag, 9. Dezember 2011:
tirukes
Das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin sucht kurzfristig studentische Hilfskräfte mit Grundwissen in der Informatik/Mathematik und Programmierkenntnissen (Vertrag 18 Monate, 60h/Monat).
a) Abt. Wissenschaftliche Information, Bereich Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg
b) Abt. Wissenschaftliche Information, Bereich Informationssysteme
18:59 - Donnerstag, 8. Dezember 2011:
Ulrike
Der Deutsche Jagdschutzverband e.V. sucht ab sofort eine Teilzeitkraft auf 400€-Basis. Nach ihrem Umzug im September nach Berlin muss die Bibliothek überarbeitet und digital katalogisiert werden.
Voraussetzung: Affinität zur Natur und den Naturwissenschaften und Arbeitserfahrung in Bestandsaufbau und – verwaltung. Weitere Informationen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren finden sich in der Stellenausschreibung.
16:14 - Montag, 5. Dezember 2011:
Ben
Etwas in der Zeit versetzt und mit dem Zweck der Erinnerung sei nun auch hier noch einmal auf die vermutlich erste Veranstaltung des LIBREAS. Verein (mit freundlicher Unterstützung des IBI) hingewiesen. Nachfolgend die Meldung aus dem LIBREAS-Weblog:
Der LIBREAS. Verein freut sich, zu einer Lesung mit direktem Bezug zur Bibliothekswissenschaft in Berlin einladen zu können. Marc Schweska wird aus seinem Buch Zur letzten Instanz lesen. In diesem Roman geht es unter anderem um die Kybernetik-Forschung in der DDR, die einstmals im heutigen Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin betrieben wurde. Der Autor wird insbesondere auf diese Stellen seines Buches eingehen.
Zur Einführung sei auf die Besprechung von Ben Kaden zum Buch verwiesen: Die Dinge in Kybernesien.
Die Lesung findet am 09.12.2011, ab 18.30 Uhr, am gegebenen Orte (Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin, [heutige] Dorotheenstraße 26, Berlin) statt. Der Eintritt ist frei. Über Ihr Kommen würden wir uns freuen.

Die Einladung als PDF zum Ausdrucken hier.
Die Lesung findet im Raum 12 des Instituts statt.
10:23 - Dienstag, 29. November 2011:
Alexander Struck
Der Gruender der schwedischen Piratenpartei zeigt die schwierige Lage der Urheberrechtsindustrie auf, die im Laufe der letzten 100 Jahre einige lebensbedrohliche Technologiewandel zu erdulden hatte.
The Copyright Industry – A Century Of Deceit
Zuviel Gold in diesem Artikel fuer einen Blockquote…
16:29 - Freitag, 25. November 2011:
Alexander Struck
… oder warum es sich lohnen kann, LIS zu studieren:
In an anonymous industrial park in Virginia, in an unassuming brick building, the CIA is following tweets – up to 5 million a day. At the agency’s Open Source Center, a team known affectionately as the “vengeful librarians” also pores over Facebook, newspapers, TV news channels, local radio stations, Internet chat rooms – anything overseas that anyone can access and contribute to openly.
The most successful analysts, Naquin said, are something like the heroine of the crime novel “The Girl With the Dragon Tattoo,” a quirky, irreverent computer hacker who “knows how to find stuff other people don’t know exists.”
Those with a masters’ degree in library science and multiple languages, [...] “make a powerful open source officer,”
The center is also in the process of comparing its social media results with the track record of polling organizations, trying to see which produces more accurate results
Der Artikel und ein Interview, wo auch der Begriff “Ninja Librarians” faellt.
20:08 - Donnerstag, 17. November 2011:
Ben
Aus Großbritannien erreichen uns heute erfreuliche Nachrichten. Dort entschied nämlich gestern der High Court of Justice, immerhin das höchste Zivilgericht für England und Wales, dass die Schließung kommunaler Bibliotheken unzulässig sei, da sie gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung verstoße:
“Judge Martin McKenna ruled that, as the closures would hurt disadvantaged groups such as the elderly and the disabled, which is contrary to the conditions laid down in equalities legislation, the councils would just have to scrap their plans and think again. And he also made it crystal clear – as he quashed the closure decisions and told the councils to pay campaigners’ legal costs – that he was sending a message to other local authorities intent on restructuring their library services.”
Der Guardian kommentiert die Entscheidung für das öffentliche Bibliothekswesen nicht ohne Sympathie: Campaign against library closures has scored a vital victory.
16:47 - Donnerstag, 10. November 2011:
Ulrike
Die Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors sucht voraussichtlich zum 1. Januar 2012 eine/n studentische/n Mitarbeiter/in mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden.
Genauere Details finden sich in der Ausschreibung
10:55 - Freitag, 4. November 2011:
Maxi
Das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ) sucht ab sofort 2 studentische Hilfskräfte (10-19 Std.) für den neuen Berliner Standort des Kompetenzzentrums Bibliometrie. Alle weiteren Infos finden sich in der Stellenausschreibung_IFQ_Studentische Hilfskraft_Bibliometrie.
13:05 - Samstag, 22. Oktober 2011:
Maria Yalpani

Wir freuen wir uns darauf, von Eric Steinhauer erneut in die unheimlichen Bereiche des Bibliothekswesens geführt zu werden.
Nachdem Friedhöfe und Vampire in den vergangenen Jahren auf ihre Bedeutung für das Bibliothekswesen hin untersucht wurden, wird in diesem Jahr die Mumie im Mittelpunkt der Halloween-Lecture stehen.
Beginn ist um 18.00 Uhr im Raum 208 (2. OG) am IBI, kurzfristige Änderungen und weitere Informationen gibt es auf der Webseite.
Bildquelle: Emmanuelm: Peruvian mummy.jpg, veröffentlicht unter CC-BY-3.0, zugänglich unter https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/File:Peruvian_mummy.jpg
11:28 - Mittwoch, 19. Oktober 2011:
Maxi
Das Deutsche Geoforschungszentrum (Helmholtz-Zentrum) in Potsdam sucht eine/n studentische/n Mitarbeiter/in für das DFG-Projekt „Entwicklung von Workflowkomponenten für die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten im Bereich Erd- und Umweltwissenschaften“ (EWIG) für 20 Stunden monatlich zunächst für 6 Monate (Verlängerung möglich). Alle weiteren Informationen gibt es in diesem Aushang (pdf).
20:08 - Freitag, 14. Oktober 2011:
Kristin
Das Institut für Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in mit Anstellung gemäß WissZeitVG – EGr. 13 TV-L.
- Aufgabengebiet
- Wiss. Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung; Durchführung von Studien im Bereich der Bibliotheks- und Informationswissenschaft; Aufgaben zur Vorbereitung einer Promotion
Bewerbungsschluss ist am 04.11.11. Weitere Informationen in der Ausschreibung
18:06 - Freitag, 14. Oktober 2011:
Kristin
ist der Titel der nächsten internationalen Konferenz zum Thema Persuasive Technology, die im Juni in Linköping (in Schweden) stattfinden wird.
“…The 7th International Conference on Persuasive Technology (Persuasive 2012) will build on the successful prior conferences held at Eindhoven, Stanford, Oulu, Copenhagen, Claremont, and Columbus. The conference will feature the latest insights into how mobile and internet-based applications such as mobile games and social networking sites can be designed to influence behaviors, thoughts, and feelings. The conference is expected to gather researchers, practitioners, and students who are interested in networking, presenting, discussing and reflecting on central themes associated with persuasive computing and design. …”
Beiträge werden noch bis zum 6. Januar 2012 gesucht, Vorschläge können auf der Website der Konferenz eingereicht werden.
weitere Details in der Ausschreibung
13:19 - Dienstag, 4. Oktober 2011:
Ulrike
LIS-Corner auf der Frankfurter Buchmesse 2011
Vom 12.-16. Oktober öffnet die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Tore. Auch LIS-Corner, DER Gemeinschaftsstand von Studierenden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, ist in diesem Jahr erneut vertreten. Wir können auf drei sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken und wollen auch 2011 unsere verschiedenen Studiengänge, Projekte und Aktivitäten vorstellen. LIS-Corner verfolgt das Ziel, viele Menschen aus unserem Berufsfeld miteinander in Kontakt zu bringen und zu vernetzen. Wir möchten durch LIS-Corner Inspiration für weitere Studienprojekte und unsere berufliche Zukunft gewinnen! Continue reading ‘Studentisches Projekt LIS-Corner auch in diesem Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse’
14:49 - Montag, 26. September 2011:
Kristin
“…Zu Ihren Aufgabengebieten zählen unter anderem die Aktualisierung und Verwaltung des Loseblatt- und Zeitschriftenbestandes, die Bearbeitung von Kopieraufträgen und Lieferungen, die Erledigung von Rechercheaufträgen und Unterstützung bei weiteren administrativen Tätigkeiten.”
Linklaters ist eine international agierende Wirtschaftskanzlei und Unternehmensberatung. Die Stelle soll zum 1. November besetzt werden, die Tätigkeiten umfassen die üblichen Aufgaben von studentischen Hilfskräften in kleinen Bibliotheken. Angaben zu Bewerbungsfrist oder Vergütung gibt es nicht.
hier die Ausschreibung
9:28 - Freitag, 23. September 2011:
MiVo
… heißt eine Tagung, die am 8.10.2011 statt findet und vom FB Informatik und Gesellschaft der HU ausgerichtet wird.
So schaut das Programm am Samstag (ja, ihr habt richtig gelesen… es ist ein Samstag – da hat doch eigentlich jedeR Zeit) aus:
10:00 Eröffnung
10:15-11:00 Informatik – Mitten in der Gesellschaft (Prof. Dr. Stefan Jähnichen)
11:00-13:00 Workshops Panel 1:
- Computer als Medium
- Frauen und Informatik
- Informatik- und Computergeschichte
- Informatik und Dritte Welt
13:00-14:30 Mittagspause
14:30-16:30 Workshops Panel 2:
- Informatik und Ethik,
- Elektronische Demokratie
- Langzeitarchivierung.
16:30-17:30 Abschlussplenum
Alle weiteren Infos findet ihr hier. Und wer sich noch nicht ganz sicher ist – auch unser Fachbereich wird direkt angesprochen:
“Die Bewahrung digitaler Kulturgüter ist eine wachsende Herausforderung. Dabei kommt Emulatoren, die maßgeblich in der Retrogamer Community als Bewahrungswerkzeuge entwickelt wurden, eine immer wichtigere Rolle zu. Das Computerspielemuseum trägt im Europäischen Forschungsprojekt KEEP und als Gründer der AG Emulation im deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung nestor maßgeblich dazu bei, die Emulatorenstrategie weiter zu erforschen. Der workshop bietet die Möglichkeit Experten und Wissenschaftler im Bereich der Digitalen Bewahrung zu treffen und sich über den aktuellen Stand der Forschung zu informieren.
Der Workshop ist Bestandteil der Tagung des Fachbereichs “Informatik und Gesellschaft” der Gesellschaft für Informatik, die am 8.10. von 10:00 – 17:30 Uhr zu verschiedenen Themen stattfindet. Der von uns mitgestaltete Workshop zum Thema Bewahrung findet von 14:30 – 16:30 Uhr statt.”
…so wird der Workshop auf den Seiten des Computerspielmuseums beworben.
Wer teilnehmen möchte, sollte bis zum 3.10. eine Mail schicken an jochen.koubek@uni-bayreuth.de.
Und die wichtigste Info zum Schluss: Es scheint auch nix zu kosten…
8:46 - Montag, 19. September 2011:
Maxi
Schlagt Eure Forschungsarbeiten und -projekte für den SWiF2011 vor. Der Studierenden-Workshop findet bereits zum 2. Mal statt, diesmal an der HAW Hamburg am 18. und 19. November. Der Workshop wird von der Universität Düsseldorf und der HAW Hamburg organisiert. Vorschläge werden bis 15.10.2011 erbeten. Anbei auch die Ankündigung für die SWiF2011.
23:50 - Montag, 12. September 2011:
Alexander Struck
Eine inspirierende Dokumentation ueber Richard Feynman. Was macht einen Wissenschaftler aus? Welche Methoden werden verwandt? Oh, und natuerlich geht es auch ein bisschen um Mathematik. Keyquote:
“I have the advantage of having found out how hard it is to really get to know something. How careful you have to be about checking the experiments. How easy it is to make mistakes and fool yourself. I know what it means to know something.”
15:18 - Donnerstag, 8. September 2011:
Ben
Über den Bits-Blog der New York Times erreichen uns heute ein paar schöne Zahlen aus der Schnelllebigkeit digitaler Kommunikationsumwelten. Und eigentlich hätten sie uns die auf den 07.09. datierte Meldung zur Halbwertzeit von Links spätestens gestern (mit Zeitverschiebung heute morgen) auffallen müssen, aber mitunter ist es ja auch erhellend, etwas asynchron zu lesen und zu melden – was dann freilich die Lebensdauer von Links verlängern könnte.
Der Link-Shorten-Dienst Bit.ly hat jedenfalls aus seinem Datenbestand 1000 populäre Links auf die Nutzung über die Zeit hin ausgewertet (Mason, Hilary (06.09.2011) You just shared a link. How long will people pay attention? In: bitly blog. http://bit.ly/oUBGNQ). Dabei kam heraus, dass die Zeitspanne, in der ein Link angeklickt wird, bei Nachrichten kürzer ist, als es dauert, dieses Blogposting zu schreiben. Die – wie ein Kommentator aus dem Publikum anmerkt methodisch nur als Tendenz gemessene – Halbwertzeit liegt bei fünf Minuten. Bei Twitter werden ihm im Schnitt immerhin 2,8 Stunden, bei Facebook 3.2 Stunden, bei über E-Mail verschickten Verknüpfungen 3,4 Stunden gegönnt. Und bei YouTube fast ein Arbeitstag: 7,4 Stunden.
Bei Nachrichten ist übrigens klar, woraus sich die knappe Spannen ergibt: Neue Nachrichten drängen nach und verdrängen die alten aus dem Wahrnehmungshorizont der Nutzer. Nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung wäre es interessant, zu untersuchen, inwiefern verschiedenen Präsentations-Modi unterschiedliche Ergebnisse nach sich ziehen. Hier stehen die aktualisierte Anzeige von prominenten Links über Facebooks “Top News” gegen Twitters “Re-Tweets”. Dies schlägt die Brücke zurück zu bit.ly, wo man eher an die Relevanz des Inhalts glaubt:
“This leads us to believe that the lifespan of your link is connected more to what content it points to than on where you post it: on the social web it’s all about what you share, not where you share it!”
Ein Inhalt, der im Gespräch bleibt, lebt eben länger. Und der Link darauf ebenfalls.
Die Zusammenfassung bei bits.blogs.nytimes.com: The Lifespan of a Link.