Jimmy Wales, in der WELT

Wir sind kein unkontrolliertes Monster. Beim deutschsprachigen Wikipedia-Angebot etwa haben bis heute weniger als 500 Autoren mehr als die Hälfte von über 400 000 Einträgen verfaßt. Zum engeren Kern – das sind nach unserer Definition Wikipedianer, die mehr als 100 Beiträge monatlich neu schreiben oder ändern – zählen etwa 800 bis 900 deutschsprachige Autoren. Wikipedia ist also weit individueller als gemeinhin angenommen. Weltweit stammen nicht einmal ein Fünftel der Einträge von anonymen Verfassern.

Jimmy Wales, Begründer der Wikipedia, ist heute im Feuilleton der WELT mit einem Interview zu Gast: “Wir glauben an das Gute”

3 Responses to “Jimmy Wales, in der WELT”


  1. naja Wiki wird wohl eher kostenlos bleiben, aber die Google.Tools wohl eher weniger, der Maps-Dienst etwa ist ja nun nur noch eingeschränkt kostenfrei.

  1. Der GEZ-Wahnsinn geht weiter: Kommt jetzt auch die Wikipedia-Gebühr?

    Nicht zufällig wurde Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, auch bekannt als “Jimbo, der medienfreundliche Wikifant“, im April vom Time Magazine unter die “100 Most Influental People” der Welt (inklusive Nordkoreas) gewählt. Besonder…

  2. [...] Jetzt aber ist dem sympathischen Enzyklopädisten in der Nachfolge von Diderot (der allerdings, anders als Jimmy Wales, “zu Lebzeiten wenig bekannt” blieb) sein verdienter Ruhm offenbar doch ein wenig zu Kopf gestiegen. Der überhaupt nicht eingebildete “Internet-Einstein” gab auf einer Pressekonferenz in seinem Garten in St. Petersburg, Florida, aufsehenerregende Pläne bekannt. Von den besonders wißbegierigen deutschen Usern will der bescheidene “Wiki-Stalin” künftig Gebühren nach dem Muster der GEZ eintreiben. Vor allem Schulkinder, die den Online-Datenschatz für ihre Hausaufgaben mißbrauchen, sollen zur Kasse gebeten und um ihr Taschengeld erleichtert werden — zur Not unter Einsatz von Schlagringen, Messern und Pfefferspray. [...]

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