“95 Prozent von allem ist Schrott.” Auch im Web 2.0, meint Tim O’Reilly.
Die Abgrenzung von Virtuell und Real wird verschwinden. Was in der virtuellen Welt designt wird, wird in der realen Welt produziert. Was in der realen Welt existiert, wird virtuell nachgebaut. Stellen Sie sich vor, dreidimensionale Drucker werden Allgemeingut. Diese Drucker können schon jetzt einfache Plastikgegenstände nach einem digitalen Modell auswerfen, Produktdesigner nutzen sie bereits. Sobald die Drucker weiter verbreitet sind, werden online nicht nur Informationen, sondern auch Dinge getauscht, die man anfassen kann. Man wird zu Napster gehen, nicht um Musik herunterzuladen, sondern einen neuen Stuhl.
Bis es soweit ist und wir uns die Schulbank drucken, können wir uns die Zeit nehmen und das ganz interessante Interview zu Web 2.0, welches die Berliner Zeitung mit Namensgeber Tim O’Reilly führte und aus dem das Eingangszitat stammt, durchlesen: Die Vernetzten.
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